Minoxidil-Tabletten gegen Haarausfall – Ein Wundermittel?

Minoxidil-Tabletten gegen Haarausfall – Ein Wundermittel?

Das Haarwuchsmittel Minoxidil ist aktuell in aller Munde. Seitdem die US-amerikanische Zeitung The New York Times vor Kurzem einen Artikel veröffentlicht hat, aus dem eine neue Form des Haarwuchsmittels Minoxidil beinahe schon als Wundermittel hervorgeht, scheint eine Rettung bei Haarausfall nah. Minoxidil soll in Tablettenform schon bei niedriger Dosierung äußerst wirksam gegen Haarausfall sein. Sind damit alle Probleme rund um das Thema Haarausfall ein für alle Mal gelöst?

Was ist Minoxidil?

Ein bereits bestehendes Medikament, das in seiner Form und Anwendungsweise lediglich leicht verändert werden muss, um Haarausfall zu bekämpfen, noch dazu billig und leicht erhältlich – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Die Chance auf ein Wundermittel in der Problematik rund um Haarausfall und Kahlheit erregte dementsprechend schnell Aufsehen in der ganzen Welt. Nachdem die New York Times ausgiebig darüber berichtet hatte, wurde das Potential des Mittels Minoxidil auch von anderen Medien aufgegriffen. Doch worum geht es dabei genau und wie realistisch sind die Entwicklungen, die uns von den Medien in Aussicht gestellt werden?

Ein Großteil der Menschen, die schon länger mit Haarausfall zu kämpfen haben, kennt das Medikament Minoxidil. Es ist eines der ältesten und bekanntesten Mittel gegen Haarausfall. Der bekannte Wirkstoff von Rogaine und Regaine wurde von der großen Pharmafirma Johnson & Johnson hergestellt und an die Öffentlichkeit gebracht. Minoxidil ist dabei Bestandteil einer Creme, die zur lokalen Anwendung geeignet ist und regelmäßig auf die Kopfhaut aufgetragen werden sollte. Dadurch werden die Blutgefäße in dieser Region erweitert, sodass die Haarfollikel leichter wachsen können.

Kostenlose persönliche Beratung anfragen

(Dauert nur 2 Minuten zum Ausfüllen)

Beratung anfragen

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Ursprünglich wurde Minoxidil als eine blutdrucksenkende Tablette namens Loniten eingesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass die Einnahme des Medikament eine Nebenwirkung hatte: Patienten, die das Medikament regelmäßig einnahmen, zeigten plötzlich einen verstärkten Haarwuchs. Die Forscher erkannten das Potenzial des Stoffs und entwickelten daraus das haarwuchsfördernde Mittel Minoxidil. Um die blutdrucksenkende Wirkung des Medikaments zu hemmen, wird das Mittel Minoxidil zur Anregung des Haarwuchses nicht mehr in Tablettenform, sondern lediglich als Creme angeboten. Wird die Creme lokal auf der Kopfhaut aufgetragen, hat es keine Wirkung auf den übrigen Körper. Auch bei der nötigen regelmäßigen Anwendung hat das Medikament damit keinen Einfluss auf den Blutdruck oder sonstige Nebenwirkungen auf den Körper.

Im Artikel der New York Times äußern US-Dermatologen die Möglichkeit, dass Patienten, die mit Haarausfall kämpfen, auch Minoxidil-Tabletten einnehmen können, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Dies lässt sich mit dem aktuellen Forschungsstand bergründen, der zeigt, dass Minoxidil in niedrigen Dosen eine ebenso positive Wirkung auf das Haarwachstum hat. Die Dermatologen weisen jedoch im gleichen Zuge darauf hin, dass weitere Forschung erforderlich ist, bis das Medikament in dieser Form für die breite Öffentlichkeit angewendet werden kann. Die Patienten, die Minoxidil-Tabletten in dieser Form bereits eingenommen haben, obwohl es noch kein zugelassenes Medikament ist, leiden teilweise an unerwünschten Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Haarwuchs an anderen Körperstellen als nur auf dem Kopf. Darüber hinaus kann das Medikament, wie bereits erwähnt, Auswirkungen auf den Blutdruck haben. Dies wiederum kann mit der Einnahme von anderen Medikamenten wie beispielsweise Spironolacton ausgeglichen werden. Solange Minoxidil in einer niedrigen Dosis verabreicht wird, ist das Risiko für diese Nebenwirkungen relativ gering.

Linn Minoxidil 2% (100ml)

Verkaufspreis
€24,95
Normaler Preis

Minoxidil Linn ist ein Arzneimittel, das das Haarwachstum anregt. Dieses Medikament wurde nach langjähriger Forschung für die Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) zugelassen. Minoxidil 2% ist speziell für Frauen mit erblich bedingtem Haarausfall entwickelt worden.

Linn Minoxidil 5% (100ml)

Verkaufspreis
€49,50
Normaler Preis

Minoxidil Linn ist ein Arzneimittel, das das Haarwachstum anregt. Dieses Arzneimittel wurde nach langjähriger Forschung für die Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) zugelassen. Minoxidil 5% ist für Männer mit erblich bedingtem Haarausfall geeignet.

Fazit

Es gibt große Chancen für den Einsatz von Minoxidil, aber es birgt zurzeit auch noch Gefahren. Dass Minoxidil als topische Lotion entwickelt wurde, hatte einen guten Grund, denn es reduziert unerwünschte Nebenwirkungen auf den Körper. Die Wirksamkeit und Nebenwirkungen beschränken sich lediglich auf die Kopfhaut. Die Entdeckung, dass Minoxidil in Tablettenform in niedrigen Dosen aber eine positive Wirkung hat, ist ein wichtiger Kernpunkt in der Forschungssituation der amerikanischen Dermatologen. Wenn die Langzeitwirkung des Stoffs in Tablettenform noch besser untersucht wird, gibt es die Chance, dass das Mittel eines Tages auch in dieser Form für die Öffentlichkeit zum Einsatz kommen kann und vielen Patienten, die unter Haarausfall und Kahlheit leiden, zu einem neuen Lebensgefühl verhelfen kann. Bisher sind Minoxidil-Tabletten noch nicht frei erhältlich. Es gibt jedoch andere Medikamente wie z. B. Loniten und weitere Medikamente gegen Hypertonie (Bluthochdruck), in denen unter anderem Minoxidil enthalten ist, die aber noch nicht als Haarwuchsmittel zugelassen ist.

Das Zauberwort lautet also: Forschung. Um Minoxidil-Tabletten für die breite Masse zugänglich machen zu können, sind weitere Untersuchungen erforderlich. In der Zwischenzeit kann Minoxidil weiterhin in der wissenschaftlich bewährten Variante des Medikaments - als topische Lotion für die Kopfhaut - eingesetzt werden, um das Haarwachstum anzuregen. Dies ist in vielen europäischen Ländern bei Arzt, Apotheken und zugelassenen Arzneimittelanbietern erhältlich.